Brückenschlag über den Gronenbach

Heimatverein Lüdinghausen


Heimatverein Lüdinghausen
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Montag, 08.08.2011

Brückenschlag über den Gronenbach

Neue Brücke in Berenbrock

Dank Planung und Organisation des Heimatvereins  und einer großzügigen Spende von Rüdiger Kaiser können Spaziergänger und Jogger nun wieder trockenen Fußes den Gronenbach in Berenbrock überqueren.
 

In Abstimmung mit der Vischering'schen Verwaltung hatte die Stadt Lüdinghausen im Frühjahr 2011 die alte Brücke wegen drohender Baufälligkeit abreißen lassen. Die Lücke auf einem der landschaftlich reizvollsten Wege in der Steverstadt, dem Waldweg zwischen Erbdrostenweg und der dem Pfadfinder-Claim ist nun wieder geschlossen. Nachdem die Stadt erklärte, dass auf absehbare Zeit kein Geld für einen Neubau der Brücke zur Verfügung stünde, erklärte sich Rüdiger Kaiser bereit, die anfallenden Kosten zu übernehmen. Nachdem die Heimatvereinsmitglieder Paul Kettermann und Bernd Dinkelborg die notwendigen Genehmigungen eingeholt hatten bzw. die Pläne gezeichnet hatten, macht sich Zimmermann Alois Kemmann an die Arbeit. Gemeinsam mit seinem fachkundigen Helfer und Nachbar Norbert Strotmann schaffte er am Ende sogar das Meisterstück, die eine Tonne schwere Brücke aus heimischem Lärchenholz zu zweit über den Gronenbach und auf die Trägerbalken zu legen. „Das geht nur mit Hebelkraft“, sind die beiden Brückenbauer stolz, „mit ein bisschen Kopf und Armen“ den schweren Koloss bezwungen zu haben. „Das ist ein tolles Beispiel, wie Privatinitiative für die Öffentlichkeit wirksam wird“, freute sich Alfred Focke, Vorsitzender des Heimatvereins Lüdinghausen. Bei der offiziellen Übergabe der Brücke dankte er im Namen des Heimatvereins, der außerdem mit Vorstandsmitglied Hermann Wissmann vertreten war, allen Beteiligten und im Besonderen Rüdiger Kaiser für die Idee und deren Ausführung.

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