Radtour auf den Spuren Lambert von Oers

Heimatverein Lüdinghausen


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Donnerstag, 01.09.2011

Radtour auf den Spuren Lambert von Oers

Artikel Westfälische Nachrichten (29. 08. 2011)
 

Sonntagnachmittag herrschte nicht gerade ideales Fahrradwetter. Trotzdem trafen sich über 70 Heimatfreunde am Bauhaus zu einer Tour. Bei dieser Rundfahrt handelte es sich allerdings um eine Premiere, denn eingeweiht wurde der Lüdinghauser Halsband-Radweg. Mit ihm wollen der Heimatverein und die Arbeitsgemeinschaft Westfälische Geschichte an die Halsbandaffäre á la Münsterland erinnern - einen frühen Münsterland-Tatort also.

15 Kilometer schlängelt sich der Halsband-Radweg durch Lüdinghausen. Er führt an Burg Vischering vorbei durchs Bievoetken in Richtung Stadtfeldstraße. Über Bechtrup und Elvert geht es wieder in Richtung Lüdinghausen. Nördlichster Punkt ist etwa die Burg Kakesbeck, die bei dieser Tour nicht fehlen darf.

Für den Heimatverein und die Arbeitsgemeinschaft Westfälische Geschichte begrüßte Liane Schmitz die Teilnehmer an dieser Tour. Ihr Dank galt auch Ludger Pieper, Ludwig Pröbsting und Adolf Brüse, die die Beschilderung der Rundtour übernommen hatten. Der Heimatverein hatte die Kosten für die Beschilderung und den Druck des Flyers getragen. Diesem Flyer ist nicht nur die Route der Tour zu entnehmen. Hier sind auch insgesamt acht Stationen ausführlich erklärt, die in engem Zusammenhang mit der Geschichte des Ritters Lambert von Oer stehen.

Am Sonntagnachmittag erläuterten Bernd Gockel, Ulrike Offermann, Dr. Ilona Tobüren-Bots, Josef Oberhaus und Liane Schmitz Texte zu den besonderen Örtlichkeiten. So erfuhren die Teilnehmer an der Premieren-Tour Wissenswertes über die Vorgeschichte des Überfalls, über Lambert von Oer selbst, über seine relativ vermögende Familie, über den Überfall, die Nachgeschichte, das Fehdewesen in früheren Jahren und das Halsband als eisernes Folterinstrument, das heute auf der Burg Vischering zu besichtigen ist.

Der Flyer zur neuen Halsbandroute ist bei Lüdinghausen Marketing, im Rathaus und bei der Volksbank und der Sparkasse erhältlich. Er kann auch im Internet unter www.westfaelischegeschichte.de heruntergeladen werden.

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