Bilder- und Presseschau

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2018

Jahreshauptversammlung am Freitag, 23. März 2018

Pressebricht der Westfälischen Nachrichten vom 26.03.2018

Neben den Vorstandswahlen stand bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins am Freitagabend im Burghof Richter auch ein Vortrag über die Bauarbeiten an der „StadtLandschaft“ im Mittelpunkt. Einen Blick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres gab Schriftführer Manfred Neuhaus. So veranstaltete der Heimatverein sein traditionelles Osterfeuer, den Stadtgeburtstag sowie mehrere Radtouren. Kassenführer Ralf Johannknecht konnte eine gute Kassenlage vermelden und der Vorstand wurde entlastet, nachdem Kassenprüfer Matthias Mündelein ihm eine ordnungsgemäße Arbeit bescheinigt hatte.

Der städtische Grünbeauftragte Heinz-Helmut Steenweg ging in seinem Vortrag zunächst auf die bisherigen Arbeiten an der „Stadtlandschaft“ ein, bevor er die kommenden Veränderungen am zweiten der drei Bauabschnitte beleuchtete. Dort bleibt das bisherige Biotop unangetastet und es mussten nur wenige Bäume im Baubereich fallen. Außerdem sind dieses Mal nur wenige Wegbauarbeiten notwendig. Der angrenzende Klosterpark soll öffentlich zugänglich gemacht werden und es soll zudem eine naturnah eingezäunte Viehbeweidung entstehen. „Mit den Mitteln werden wir auskommen“, erklärte Steenweg in Hinblick auf die finanzielle Situation. „Das, was wir bis jetzt sehen, ist ja schon eine ganz tolle Landschaft“, lobte schließlich der erste Vorsitzende Alfred Focke.

Bei den Vorstandswahlen wurde Paul Kettermann einstimmig als zweiter Vorsitzender bestätigt, und Ralf Johannknecht ist weiterhin für die Kasse zuständig. Hermann Wissmann, Bernd Dinkelborg und Dr. Ilona Tobüren-Bots bleiben Beisitzer. Neue vierte Beisitzerin ist Elisabeth Kiwitt-Langenbach, die das Amt von Harald Jöhnck übernommen hat. Franz-Anton Ernst und Matthias Mündelein geben ihre Aufgaben als Kassenprüfer an Werner Möllerfeld und Alfred Fust ab.

In diesem Jahr stehen neben dem Osterfeuer auch wieder eine Reihe von heimatkundlichen Radtouren sowie der Stadtgeburtstag und ein gemeinsamer Ausflug nach Osnabrück auf dem Programm. Neu ist eine Vortragsreihe zur historischen und aktuellen Baukultur in Lüdinghausen. Die in jüngster Vergangenheit beschädigten Statuen in und um die Stadt sollen repariert werden, zudem sind weitere Gedenktafeln geplant.

(Text und Bild: „Westfälische Nachrichten“ vom 26.03.2018)

 

2017

Stadtgeburtstagsfeier am Sonntag, 10. Dezember 2017

Pressebericht der Westfälischen Nachrichten vom 11.12.2017

Lüdinghausen –

Während draußen der Schnee in dicken Flocken vom Himmel fiel, wurde drinnen – im prächtigen Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen – der Geburtstag der Stadt gefeiert. Dazu gehörte natürlich auch die Verleihung der „Goldenen Glocke“.

Von Arno-Wolf Fischer

Eine feste Tradition im Dezember ist der Stadtgeburtstag, der vom Heimatverein in Kooperation mit der Stadt ausgerichtet wird. Den ersten Vortrag im Kapitelsaal hielt Dr. Claudia Maria Korsmeier, die die Herkunft der Namen Lüdinghauser Bauerschaften beleuchtete. So bedeutet Aldenhövel etwa „alter Hügel“ und Bechtrup ist die „Siedlung am Berg“. Der Name der Stadt selbst bedeutete ursprünglich „bei den Häusern der Leute des Liudo“ und Seppenrade verweist auf die „Rodung des Seppo“. Einen Überblick über die Geschichte der Burg Lüdinghausen gab Dr. Ilona Tobüren-Bots.

Zum Stadtgeburtstag gehört auch die Verleihung der „Goldenen Glocke“, mit der besondere Verdienste um das Stadtbild ausgezeichnet werden. Dieses Jahr ging sie an den Architekten Ansgar Huster, der für seine Gebäude in der Herrmann- und Mühlenstraße geehrt wurde. Bürgermeister Richard Borgmann blickte auf die wichtigsten Ereignisse des Jahres zurück. Dabei lobte er vor allem das bürgerschaftliche Engagement als „Grundpfeiler des gesellschaftlichen Lebens.“ Borgmann forderte die Gäste auf „auch weiterhin Autoren ihrer Stadtgeschichte zu sein.“ Zudem überreichte Jörg Freiherr von Lüdinghausen eine Genealogie seiner Familie an die Organisatoren. Für die musikalische Untermalung sorgte das Streichquartett des Musikschulkreises.

(Text- und Bildquelle: Pressebericht der Westfälischen Nachrichten/Lokalteil Lüdinghausen vom 11.12.2017)

2017

Erinnerungstafel enthüllt. Die Halsbandaffäre.

Pressebericht der Westfälischen Nachrichten vom 17.10.2017

Die Halsbandaffäre rund um den Ritter Lambert von Oer gehört zu den interessantesten Teilen der lokalen Geschichte. Im Streit um Grundbesitz überfiel Goddert von Harmen am 25. Juli 1520 den 80-jährigen Lambert von Oer, der sich gerade auf dem Weg zu seiner Burg Kakesbeck befand. Der Ritter wurde ohne Pferd und mit einem schweren Eisenhalsband, das auf der Innenseite mit Stacheln versehen war, am Wegesrand zurückgelassen.

An den heimtückischen Überfall in der Bauerschaft Bechtrup erinnert nun eine Gedenktafel, die der Heimatverein Lüdinghausen in Zusammenarbeit mit dem Schützenverein Bechtrup errichtet hat. Die offizielle Einweihung der Tafel fand jetzt im Rahmen einer Radtour des Heimatvereins statt, bei der die zahlreichen Teilnehmer bei bestem Wetter den Weg des Ritters zur Burg Kakesbeck nachvollzogen.

So etwas brauchen wir in Lüdinghausen.“ Alfred Focke„

Von der Büste des Lambert von Oer bei der Burg Lüdinghausen führte die Route bis zum Tatort an der „Morshiegge“. Dort warteten bereits die Bechtruper Schützen um den ersten Vorsitzenden Norbert Brune, die für die Verpflegung der Radler sorgten. Über den historischen Hintergrund der Erinnerungstafel informierte Stadtarchivarin Liane Schmitz, die die Idee für die Bildtafel hatte und sich seit langem mit der „Halsbandaffäre à la Münsterland“ beschäftigt. Dank der guten Quellenlage lässt sich etwa der Weg des Ritters am Tag des Überfalls anhand von Gerichtsakten nachvollziehen. „So etwas brauchen wir in Lüdinghausen“, lobte der Vorsitzende des Heimatvereins Alfred Focke das Engagement von Schmitz. Für die Gestaltung der Tafel war der Grafiker Andreas Raub zuständig, der in seiner Illus­tration die dramatische Situation des überfallenen Ritters darstellt. Die Radroute führte die Teilnehmer schließlich vorbei am ehemaligen Richtplatz am Baumschulenweg wieder zur Innenstadt, wo das Halsband in der Burg Vischering ausgestellt ist.

Von Oer hingegen wurde durch einen Schmied aus Münster von seinem Halsband befreit. Und der Konflikt, unter dem vor allem die Bauern zu leiden hatten, endete schließlich im Jahr 1528 mit einem Vergleich. Der rund 15 Kilometer lange „Halsband-Radweg“ ist mit Schildern ausgewiesen und wird in einer neu aufgelegten Broschüre des Heimatvereins näher erläutert.

(Foto: awf, Pressebricht der Westfälischen Nachrichten/Lokalteil Lüdinghausen vom 17.10.2017) 

Vor der Erinnerungstafel der „Halsbandaffäre“ (v.l.): Norbert Brune (Vorsitzender Schützenverein Bechtrup), Liane Schmitz (Stadtarchivarin), Al­fred Focke (Vorsitzender Heimatverein) und Andreas Raub (Grafiker).

(Textquelle: Pressebericht der Westfälischen Nachrichten/Lokalteil Lüdinghausen vom 17.10.2017)

Hier können Sie die Festschrift von Frau Liane Schmitz als PDF-Datei downloaden:  Festschrift Erinnerungstafel Lambert von Oer

2012-2015

Erneuerung des „Philosophenpättgens“
Organisation der Neuerrichtung der Brücke über den Gronenbach
Instandsetzung des „Karnickeldamms“

Die Erneuerung des Wanderweges am Klutensee war der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Serie von Instandsetzungsmaßnahmen, die von den „Aktiven Lüdinghausern“ im Heimatverein in den letzten Jahren durchgeführt worden sind. So wurden neben dem Rundwanderweg am Klutensee auch das „Philosophenpättgen“, der „Karnickeldamm“ und der Waldweg am Gronenbach ausgebaut. Darüber hinaus wurde noch eine neue Holzbrücke über den Gronenbach gebaut. Alle Baumaßnahmen sind durch großzügige Spenden von Mitbürgern unterstützt und in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Bauhof der Stadt Lüdinghausen durchgeführt worden.

2012

Erneuerung des Mühlrades an der Borgmühle

Die 1,5 Tonnen schwere Edelstahlkonstruktion, die von der Firma Polenz hergestellt wurde, hat einen Gesamtdurchmesser von 3,80 Meter. In seiner Optik erinnert das Mühlrad an ein Original aus der Zeit um 1900. Die Erstellung und Installation wurde durch Spenden ermöglicht.

2010

Erstellung eines begehbaren Labyrinths im Parc de Taverny