„Miteinander stark – engagiert in sorgenden Gemeinschaften“, so lautete das Motto des diesjährigen Westfalentages. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Landesdirektor und Vorsitzenden des Westfälischen Heimatbundes e.V.

Als Antwort auf die Sorgen der Gesellschaft durch z.B. Krisen, Kriege und Verunsicherungen stellt er das Motto des Westfalentages. In „sorgenden Gemeinschaften“ geht es nicht um die Frage „Was bekomme ich?“, sondern um die Einstellung „Was kann ich tun?“. Wo Menschen sich vernetzen, entstehen Lösungen. So wie es in der 1250 Jahre langen Geschichte Westfalens immer schon gelungen ist, auf besondere Herausforderungen durch Gemeinschaft zu reagieren.

Der Bürgermeister der Stadt Dortmund betonte die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements für die Kommunen. „Soziales Engagement ist der Kitt der Gesellschaft“, so beschreibt er es in seinem Vortrag.

Der Vizekanzler a.D. und Bundesminister für Arbeit und Soziales a.D. betonte, dass Demokratie die Grundlage für alles ist, was in Gesellschaft gestaltet werden kann. Gefragt sind da der Staat (Bund, Land, Kommunen, …), Organisationen und Vereinigungen (Gewerkschaften, Vereine, Gruppen, ….) und jeder Einzelne.

Wer sich kennt, ist miteinander verbunden.

In der anschließenden Gesprächsrunde junger engagierter Schülerinnen mit der Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW ging es um das Thema Mitbestimmung und Mitgestaltung. Vorgestellt wurden Beispiele für Teilhabe an demokratischen und gesellschaftlichen Prozessen.

Heimatvereine und Schulen haben da sicherlich zukünftig noch Potential für mehr Kooperation.

Abgerundet wurde der Vortragsmorgen durch unterschiedliche Exkursionen in die Geschichte Dortmunds. So konnte z.B. der größte Kanalbinnenhafen Europas besichtigt werden.

Veranstaltungsort war die Kokerei Hansa. Hier und an weiteren Orten in Dortmund findet 2027 die IGA (Internationale Gartenausstellung) statt, ein Termin, den man sich jetzt schon einmal im Kalender notieren sollte.