Am Freitag, 10. September 2021 besichtigten der Steinmetzmeister Jan Sichert aus Lüdinghausen, der 1. Vorsitzende vom Heimatverein Alfred Focke und der 2. Vorsitzende vom Heimatverein Klaus Muhle das

Mahnmal für die Opfer des Krieges und der Gewalt.

Dieses Mahnmal wurde in den 1960er Jahren im Rahmen einer Ausschreibung der Stadt Lüdinghausen von einem Künstler geschaffen und seinerzeit in der Borg aufgestellt. Im Rahmen des Neubaus des heutigen Rathauses wurde das Mahnmal vor einigen Jahren an den jetzigen Standort im Park vor der Villa Westerholt versetzt. Hierbei wurden auch einige Erinnerungstafeln bezüglich der ehemaligen ostdeutschen Gebiete um das Mahnmal herum im Boden eingefasst. Diese Erinnerungstafeln hatten vorher ihren Standort an der Bahnhofstrasse links neben dem Finanzamt in einem kleine Wäldchen.

Im Zuge des anstehenden Umbau des Parks vor der Villa Westerholt in einen „Park der Generationen“ wird derzeit zum einen der künftige Standort des Mahnmals und zum anderen auch ein möglicher Restaurationsbedarf diskutiert.

Der Steinmetz Jan Sichert konnte dem Heimatverein bei diesem Termin bestätigen, dass ein nicht unerheblicher Restaurierungsbedarf besteht. Um eine solche Restaurierung durchführen zu können, müsste das 7-teilige ca. 5 Meter hohe und ca. 4-5 Tonnen schwere Mahnmal zunächst von einem Fachunternehmen professionell zerlegt und abgebaut werden. Erst unter Werkstattbedingungen können dann an dem Mahnmal die Restaurationsarbeiten durchgeführt werden. Nach derzeitigem Stand der Dinge rechnet der Heimatverein mit Gesamtkosten in Höhe von 8.000 bis 10.000 Euro. Nach einer solchen Restaurierung könnte das Mahnmal an dem dann gewünschten Ort, auf einem noch vom Baustatiker zu berechnenden Fundament, neu aufgestellt werden.

Der Heimatverein Lüdinghausen e.V. steht laufend in engen Kontakt mit dem Bürgermeister Ansgar Mertens und der Stadtverwaltung Lüdinghausen um dieses Mahnmal in naher Zukunft zu restaurieren und damit langfristig zu erhalten.

Weitere Informationen zu diesem Projekt (historische Daten, Gesamtkosten, Finanzierung, künftiger Standort, Projektzeitplan, etc.) wird der Heimatverein in naher Zukunft in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Lüdinghausen zusammentragen und u.a. auch auf dieser Homepage veröffentlichen.